DEIN 'TAUCH'-TEAM

Das ist das helpers circle S-O-S Team.

Wir sind ein Kernteam aus drei Leuten, die wir seit einer Weile gemeinsam an helpers circle arbeiten. Dazu kommen noch ein paar „Externe“, deren Expertise wir gerne in Anspruch nehmen.

Wir legen viel Wert auf ein gutes Team. Wir nehmen uns Zeit für uns als Team. Jede Woche treffen wir uns zu unseren Meta-Treffen, in denen es um die Themen Sinn, Vision, Fehlerkultur, o.ä. geht. Wir haben außerdem ein monatliches Team-Coaching, das uns in die Welt von New Work einführt und begleitet. Und jedes Monatsende reflektieren wir die letzten Woche in einer Retrospektive. Dort schauen wir, was alles geschehen ist, was gut gelaufen ist und wo es Feinschliff gebrauchen kann. Und Feedback geben wir uns. Denn unsere Zusammenarbeit bekommst Du direkt zwar gar nicht so mit, aber so ein Team ist wie Familie. UNSER Team ist wie Familie. Wir selber merken den Unterschied in unserem online-Zusammenarbeiten enorm, wenn wir uns diese Zeit für uns als Team nehmen. Wir haben einen Anspruch an Zusammenarbeit. Und darein investieren wir. Wie in unsere Familien.

Hier stellen wir uns alle mal vor. Viel Freude beim Kennenlernen vom helpers circle S-O-S Team!

Hallo! Mein Name ist Kati,

ich bin die leitende Tauchlehrerin hier und mag Dir gerne etwas von mir erzählen, denn es ist immer gut zu wissen, mit wem man*frau so auf Abenteuerreisen geht. Und ich verspreche Dir: Hier gehst Du auf Abenteuerreisen. Wenn Du Dich drauf einlässt.

Ich wurde 1978 im Sauerland in eine Pädagog*innenfamilie als älteste leibliche Tochter geboren und wuchs mit meinem leiblichen Bruder und vielen Adoptiv- und Pflegekindern in den dörflichen Gefilden des Sauerlandes auf. Meine Adoptiv- und Pflegegeschwister waren alle unterschiedliche lange bei uns, manche seit ihrem 3. Lebensmonat bis heute, manche für mehrere Jahre, manche nur für ein paar Wochen oder Monate. Ich lernte viel über Diversität und über Verantwortung tragen. Die kann ich bis heute prima tragen. Verantwortung abzugeben, Pause zu machen, mich dem Leben und der Fülle hinzugeben sind meine Herausforderungen, die ich jeden Tag mal mit kleineren, mal mit größeren Erfolgen meistere. Aber es wird 🙂

Meine Kindheit war nicht immer schön. Ich kenne die (Un-)Tiefen der Meere. Ich habe dort ziemlich viel Zeit verbracht. Für mich war dies jahrzehntelang meine Alltagswelt.

Als hochbegabtes Kind wurde ich früher eingeschult und war somit früh mit der Schule fertig und studierte etwas, was mir in meiner gesamten Jugend Orientierung und Stabilität gegeben hat: Mathematik. Ich liebte Mathematik. Ich liebte die Einfachheit. Es gab nur richtig oder falsch. Meistens zumindest.

Weil ich aber nicht nur Mathe alleine studieren konnte, entschied ich mich für Informatik als zweites Fach und kaufte mir meinen ersten Computer. In der Uni wurde ich das erste Mal damit konfrontiert, dass Mathematik und Informatik (zumindest im Diplom-Studiengang) absolut männlich dominierte Fächer waren. Das war ein ziemlicher Schock, den ich glaube ich auch erst viele Jahre später überwunden habe, als ich selber an der FU Berlin und an der Beuth Hochschule für Technik Mathematik und Informatik unterrichtet habe und mich mit gender- und diversitysensiblem Unterricht auseinandergesetzt habe.

In meinem Studiengang war ich die Zweitjüngste und war als zweite mit meinem Studium mit 24 Jahren fertig (nur der Jüngste war schneller). Völlig bekloppt. Das würde ich heute nicht mehr so machen. Wahrscheinlich. Ich habe viel gelernt, unheimlich viel gelernt, denn ich war zwar intelligent, aber hatte eine wahnsinnig ausgeprägte Prüfungsangst, die ich damals als solche nicht erkannte. Heute weiß ich, was damals in mir los war. Leider ein paar Jahre zu spät und so bin ich Prof. Natterer immer noch dankbar, dass er mir in meiner ersten (vorgezogenen) Diplomprüfung eine 3 gegeben hat, obwohl ich nicht eine einzige Frage beantworten konnte. Dadurch dass es eine Freischussprüfung war, konnte ich sie wiederholen und da lief es besser … Daneben habe ich viel gearbeitet und auch viel gefeiert. Ich bin auch viel gereist und habe also auch damals schon viele Dinge gleichzeitig unter einen Hut bekommen. Das habe ich meine ganze Kindheit über gelernt. Und ich muss sagen: es hat Vor- und Nachteile als Mutter und Businessfrau diese Fähigkeit zu haben.

Nach meiner Diplomarbeit (die ich in Informatik schreiben konnte) hatte ich auf jeden Fall erst einmal genug von Computern. Ich hatte 10 Monate lang nur am Rechner gesessen und getanzt (was mir das Leben gerettet hat). Mit meinem damaligen Partner bin ich für ein Jahr nach Nicaragua gereist und wenn es einen Moment gab, an dem sich mein Leben radikal zum Guten verändert hat, dann war es in diesem Jahr. Ich kam an einen Ort, der mir im Herzen so vertraut war. Die Menschen waren mir so nah und ich hatte schnell enge Freundschaften geknüpft. Vor allem mit vielen Kindern und Jugendlichen, mit denen ich in Straßenkinderprojekten arbeitete oder die in der Nachbarschaft lebten. Mit einigen habe ich noch heute, 18 Jahre später, Kontakt. Als ich dann auch noch erfuhr, dass in der Ureinwohner*innensprache Misquito es das Wort KATI gibt, was nichts anderes bedeutet als MOND, da fielen viele Puzzlestücke spürbar an ihren Platz. Der Mond war und ist – seit ich denken kann – mein Vertrauter, miene Vertraute. Wenn ich große Fragen an das Leben habe, frage ich den Mond. Wenn er am Himmel steht, lade ich meine Batterien auf. Dort fing mein Auftauchen aus den Untiefen der Meere an.

Wieder in Deutschland, bekam ich erst einmal eine Krise (kleiner Tipp: wenn Du nach einem Jahr SOnne wieder nach Deutschland zurück kommen möchtest, mach dies nicht im November!) machte ich mich mit einer mobilen Computerschule in Berlin selbstständig, wurde das erste Mal schwanger, passte meinen Arbeitsrhythmus an mein Kind an, wurde wieder schwanger, gründete ein zweites Unternehmen mit Fortbildungsangeboten für Eltern mit Kinderbetreuung, um mit zwei Kindern genauso alles unter einen Hut zu bekommen wie mit einem, gründete einen Kinderladen, war 2,5 Jahre Vorstand und brach zusammen. So richtig. Wen wundert´s.

Ich begann eine Therapie bei einer Gestalttherapeutin, trennte mich vom Vater der Kinder und räumte mein Leben auf. Ich musste nicht die Untiefen der Meere kennen lernen, ich musste auftauchen lernen. Dabei hatte ich gute Begleitung. Jahrelang. Das Auftauchen ist kein schneller Vorgang. Falls Du Dich mit Tauchen auskennst: wenn Du zu schnell auftauchst und keinen Druckausgleich hast, dann platzt Dir unter Umständen nicht nur das Trommelfell.

Auftauchen heißt Stück für Stück, Zentimeter für Zentimeter auftauchen und heilen. Und es ist so gut, jemanden an der Seite zu haben, der*die sich auch in diesen Untiefen auskennt, der*die Dir Orientierung geben kann, der*die Dir zeigen kann, wie Du in höheren Gefilden überhaupt zurecht kommen, ja ÜBERLEBEN kannst und Dir eine Hand reicht. Neben Dir schwimmt. Mit Dir schreit, mit Dir weint, Dich hält.

All dieses hatte ich. Ich hatte so ein Glück. Menschen, die meine Geschichte kennen, wissen, dass es viele Menschen mit einer ähnlichen Geschichte gibt, die einen ganz anderen Lebensweg eingeschlagen haben. Was auch immer dazu geführt hat, das mir diese Menschen an die Seite gestellt wurden, ich bin dankbar. Ohne sie wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ja, es gibt auch mittlerweile eine Dankbarkeit für meine Geschichte. Auch wenn ich gar nicht alle Teile dieser Geschichte kenne. Mittlerweile geht es in meinem Leben schon lange nicht mehr ums ÜBERleben, es geht ums LEBEN. Das schöne, das volle, pralle Leben. Ich bin weiterhin auf meinem Weg, ich nehme weiterhin Therapiestunden, mache Fortbildungen, die immer etwas mit mir zu tun haben und wachse immer weiter. Ich habe noch einiges vor.

Und ich kann Dir sagen, als Traumatherapeutin – die ich dann geworden bin – bin ich froh, dass ich weiß, wie dunkel Dunkel sein kann. Wenn meine Klient*innen in den Untiefen des Mariannengrabens unterwegs sind, kann ich sie dort begleiten, habe eine Taschenlampe, eine Landkarte und kenne den Weg nach oben – mit allen Tücken und aber auch mit den Abkürzungen.

Nun bin ich selber Mutter von zwei Teenagern (puuh), habe mir meine Freiheiten zurückerobert, weine nun manchmal darüber, dass meine kleinen Babies nun wirklich die Ferien lieber ohne mich verbringen und bin froh, dass ich all dieses Nervensystemswissen habe, denn sonst hätte es hier definitiv mehr Verzweiflung, Ausrasten und Entzweiung gegeben.

Ich liebe die Natur, in der ich – mitten in Berlin lebend – leider viel zu wenig bin, schieße Bogen, bin keine Küchenqueen, brauche ein Zuhause-Gefühl, lese viel zu viel Fachliteratur, vertrage kein Weizen und keine Kuhmilch, bin eine Generatorin 3/5 im Human Design, habe den Mond in mein Leben integriert, habe mehr Edelsteine als Klamotten und das beste Team der Welt an meiner Seite.

Ich heiße Dich herzlich willkommen hier in meiner Welt.

Kati Bohnet

Salut. Ich bin Dorina.

Als doppelte Therapeuten-Tochter habe ich das Interesse an Psychologie, menschlicher Tiefe und (Selbst-)Reflektion quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Aufgewachsen auf dem Land inmitten wunderschöner Natur, zog es mich mit 18 dann schließlich in den Trubel – in meine Wahlheimat Berlin, wo ich auch heute noch lebe. Nach drei Jahren der inneren Suche als Weltenbummlerin, als Barkeeperin, als Gründerin eines gemeinnützigen Vereins, als Festivalveranstalterin und junge Frau mit vielen Fragen, habe ich schließlich mit 21 den Grundstein für meine berufliche Entwicklung gelegt: eine Ausbildung zum Systemischen Coach. Damit war das Feuer nun entfacht. Ich wollte mehr, tiefer, weiter. Ich wollte Antworten auf meine Fragen. Einige Antworten fand und finde ich in meinem Studium der Kommunikationspsychologie. Viele Antworten aber sind flüssig, ungreifbar und sehen in jedem Moment anders aus. Diese Komplexität des Mensch-Seins begeistert mich zutiefst und kitzelt Neugier und Forscherfreude wach: Was macht Mensch, Mensch? Wie funktioniere ich? Wie funktionierst du? Und warum überhaupt?

Auf dieser ganz besonderen Reise, die sich Leben nennt, möchte ich Menschen unterstützen ihre eigenen Antworten zu finden. Ich möchte Fragen stellen, die Horizonte erweitern und Strukturen verflüssigen. Ich möchte Räume schaffen, in denen Entwicklung und Reflektion stattfindet. Ich möchte Impulse setzen und die Schönheit der Welt feiern – mit all ihren Schatten, Schwierigkeiten und Herausforderungen.

Dorina Hüser

Moin. Ich bin Michael,

die administrative Superkraft (umgangsprachlich Webmaster).

Geboren bin ich 1974 und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen. Nach bewegter Kindheit, abgeschlossener Tischlerlehre, ein paar Jahren bei der Marine und anschließenden Jahren der Selbstfindung, in denen ich spirituell in mir gereist und gereift bin, bin ich 2007 beim ‘Webdesign’ angekommen. Kommunizieren, gestalten, konstruieren und herstellen – in und aus einer Person. That’s me 🙂
Seit über 10 Jahren lebe ich nun in Berlin. Mein(e) Beruf(ung) ist es, Menschen aus verschiedensten Branchen mit meinem Wissen und Fähigkeiten in der Onlinewelt bei ihren Unternehmungen zur Seite zu stehen.

Mein aktuelles Symptom ist HDA [ High Digital Affinity ]  😉

Ich entwickle, manage und gestalte, in beinahe täglicher Korrespondenz, mit Kati und Dorina die Website, Community und den Shop für euch. Auf verschiedensten Ebenen arbeite & wirke ich hier im Hintergrund daran, für Helfende und Hilfesuchende diesen Raum zu schaffen.

Welcome @ helpers circle

Michael S. RitZenhoff