EINFÜHRUNG IN DIE S-O-S ÜBUNGEN

ZUR EMOTIONALEN ERSTEN HILFE UND STRESSREGULATION

MIT KATI BOHNET

Es gibt viele Situationen und Ursachen, die unsere Adoptiv-/Pflege-/Bonus-/Bauch-Kinder (und ebenso uns Erwachsene) in Ausnahmezustände versetzen. Jedes Elternteil, jede Lehrkraft, jede*r Erzieher*in kennt es.
 
Das Kind schreit, kann sich kaum beruhigen, schlägt vielleicht andere. Manche fürchten sich vor dem Fuchs im Klo, manche können nicht einschlafen und manche finden einfach keine Ruhe.
 
Wir Erwachsene haben im Laufe unseres Lebens (mehr oder weniger gesunde) Strategien entwickelt, um uns in solchen Situationen zu regulieren, d.h. wieder in einen ruhigeren Zustand zu kommen. Manche rauchen, trinken ein Glas Wein, machen Sport, haben exessiven Sex. Aber auch wir Erwachsenen schreien manchmal rum, haben Panikattacken, Angstzustände, etc.
 
Die S-O-S Übungen habe ich als Traumatherapeutin in meiner Praxis für ebensolche Momente zusammengestellt. Sie basieren auf aktuellen neurobiologischen Traumaforschungsarbeiten und sind langjährig erfolgreich erprobt.
 

Adoptiv-/Pflege-/Kinder bringen uns an unsere Grenzen und traumatisierte Kinder manchmal auch darüber hinaus.

Das Zusammenleben oder Arbeiten mit traumatisierten Kindern ist eine Herausforderung. Akutsituationen sind oft der Alltag. Aber auch nicht-traumatisierte Kinder haben ein Nervensystem und kennen Alarmzustände.

 

Die S-O-S Übungen zur Emotionalen Ersten Hilfe & Stressregulation unterstützen auf spielerische und körperliche Art und Weise unser Nervensystem dabei, wieder in einen möglichst regulierten, ruhigeren Zustand zurückzukehren.

 

Du kannst sie sowohl in Akutsituationen anwenden, aber genauso gut zur täglichen Selbstfürsorge und Psychohygiene (Zähneputzen für Dein Nervensystem) oder auch mit Gruppen von Kindern oder Erwachsenen.

In Akutsituationen:

bei akutem Stress, Angespanntheit, Panikattacken, (Ein)Schlafproblemen, Angst, Unsicherheit, Lampenfieber, Aggression, Trauer, Abgeschlagenheit, Innerer Unruhe, Aufgebrachtheit, Nervosität,
Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Depressionen, etc.

Regelmäßige Stressregulation:

zur Selbstfürsorge und „Trainieren“ des Nervensydstems, um in
Akutsituationen sich schneller wieder selber regulieren zu können.

Gruppen:

zum Tagesbeginn im Team, zu Kursbeginn, im Morgenkreis in der Kita/Schule, gemeinsam zum Abschliessen eines aufregenden Gruppentages

Nur wenn wir gut stehen, können wir andere gut halten

Dieser 3-stündige online-Kurs gibt Dir zu allen Übungen dieser Abfolge ausführliches Hintergrundwissen und weiht Dich in die dahinterliegenden Prinzipien ein.

 

Ich erkläre Dir ganz genau, warum die Reihenfolge an welchen Stellen Sinn macht und an welchen Stellen Du die Übungen abwandeln und für Dich anpassen kannst.

 

Es sind drei kurzweilige Stunden voll gepackt mit Wissen und Erfahrung aus meiner traumatherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Ja und meine Stressregulation kannst Du auch live miterleben, denn technisch lief an diesem Tag nicht alles rund …

 

Für was steht S-O-S?

S-O-S steht für Somatisch Orientierte Sicherheit und fördert das Gefühl von Sicherheit in allen Menschen.

 

Dies ist die grundlegende Basis für Lernen, Wachstum und Heilung. 

 

Grundlage für die S-O-S Mitmach-Übungen ist das von Dr. Peter Levine entwickelte Verfahren zur Traumabewältigung Somatic Experiencing®, die von Dr. Steven Porges entdeckte Polyvagal-Theorie sowie die von Gina Ross entwickelten EmotionAid Übungen.

Für wen ist der Kurs “Einführung in die S-O-S Übungen zur Emotioanlen Ersten Hilfe & Stressregulation”?

Der Kurs richtet sich an alle, die mehr über die Hintergründe der S-O-S Übungen wissen möchten.

 

An alle, die einen ersten kleinen Tauchgang in die Welt des Nervensystems machen möchten, die etwas über die biochemischen Wirkweisen von Adrenalin und Cortisol erfahren möchten, neurobiologische Zusammenhänge verstehen und anwenden möchten und die so viel über die Hintergründe & Prinzipien der S-O-S Übungen verstehen möchten, so dass sie in den trubeligen Situationen des Alltags flexibel intervenieren können.

 

Für mehr Regulationsfähigkeit und für weniger Stress.

 

Direkt angesprochen werden (Adoptiv-/Pflege-)Eltern, Erzieher*innen, Lehrkräfte, Sozialarbeiter*innen, Grosseltern, Babysitter, Tanten, Onkels und Freund*innen von Gross und Klein.

 

S-O-S Übungen für Groß & Klein

Ich habe die S-O-S-Übungen für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter altersgerecht in die Geschichte des Schmetterlings Jona eingebettet.

 

So können Erzieher*innen, Lehrkräfte, Adoptiv-/-Pflege-/Eltern und andere Bezugspersonen bereits mit jungen Kindern sowohl in der Gruppe wie auch einzeln im Morgenkreis, vor dem Essen, zur Mittagsruhe, vor Klassenarbeiten und Vorträgen, zum Schlafengehen oder bei Aufregung die S-O-S Übungen zur Stressregulation anwenden und so ihr Nervensystem unterstützen.

 

Das hilft ihnen, in einen Zustand zu kommen, in dem Ruhe, Erholung, Konzentration, Achtsamkeit und soziale Kontaktfähigkeit möglich sind.

 

Wenn Du mehr über die Anwendung der Übungen mit Kindern erfahren möchtest – denn ich verrate Dir: da braucht es manchmal Ideenreichtum und Geduld – dann empfehle ich Dir das Training zum*zur Übungsleiter*in für Kinder.

 

Dort erkläre ich die gleichen Übungen, nur viel detaillierter, wenn es um Alternativen und Improvisation geht.

Das sagen einige der Teilnehmer*innen

“Ich habe mir Dank Deiner Materialien die Übungen gut gemerkt und hab sie auch schon in der Familienberatungstelle weitergegeben. Mir selbst haben sie schon seither öfter geholfen. Allein ein Blick auf die Skala hilft einem schon, weil man sich kurz seiner Gefühle bewusst wird. Das zählen schöner Dinge finde ich lustig und kann man ja völlig unbemerkt machen. Die ganzen wissenschaftlichen Hintergründe fand ich hochinteressant. Ich hätte mir das noch stundenlang anhören können. Ich finde es so faszinierend, wie unser Körper funktioniert. Vielen vielen lieben Dank und Liebe Grüße”

“Das war ganz wundervoll für mich, die Erklärungen auch teilweise neu, weil ich bin ja Sekretärin und nicht durch Ausbildung sondern durch die Tatsache, dass ich in einer Familienberatungsstelle Sekretärin bin, in die Helfende Branche geraten. […] Also dann nochmals vielen Dank für alles (die kleinen Pannen, weil die Aufnahme plötzlich unterbrach, fand ich persönlich nicht schlimm, im Gegenteil, das machte Dich für mich noch sympathischer 😉 Freue mich, wenn ich Neue infos bekomme
Ganz lieben Gruß aus Österreich”

Häufig gestellte Fragen

  1. Was geschieht nach Deiner Buchung des Kurses?
    Du bekommst eine E-Mail an Deine angegebene Mailadresse (bitte auch im Spam nachschauen) mit Anmeldedaten für die helpers circle Plattform.
    ..
  2. In welchem Format ist der Kurs?
    Der Kurs ist eine Aufzeichnung aus einem Live-Kurs, den ich gehalten habe. Du hast dauerhaften Zugang zum Kurs und kannst ihn so oft Du magst anschauen. Dazugehörige Kursmaterialien sind in der Kursumgebung hinterlegt.
  3. Gibt es die Möglichkeit, Fragen zum Kurs zu stellen?
    Bei aufgezeichneten Kursen ist dies leider nicht möglich. Falls dennoch Fragen auftauchen, kannst Du diese an info@helperscircle.de schicken. Aufgrund der Vielzahl an Mails, die ich erhalte, werde ich keine ausführlichen Antworten geben können und manchmal dauert es auch, bis ich es schaffe zu antworten. Einige allgemein interessante Fragen fließen aber mit Sicherheit in andere meiner Workshops ein.
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