Pausen, Grün, Adrenalin und Cortisol

Ein kleiner Spaziergang im Grünen ist ein großes Geschenk an Körper und Seele. 🌳🙏🏼🌿

Habt ihr euch mal gefragt, warum uns bereits kleine Auszeiten in der Natur so guttun? Zu einem großen Teil hängt das mit dem Stresshormon Cortisol zusammen, auf das schon ein 20-minütiger Waldspaziergang einen deutlichen Einfluss hat.

Während Adrenalin eine Halbwertszeit von zwei Minuten hat und nach sieben bis zehn Minuten wieder aus dem Körper verschwunden ist, hält sich das Langzeitstresshormon Cortisol hartnäckiger. Es wird ausgeschüttet, wenn die „Bedrohung“ länger als 15 Minuten anhält, und versorgt den Körper mit der nötigen Energie und Leistungsfähigkeit, um diese Situation gut zu meistern.

Wenn die Stress auslösende Situation dann aber vorüber ist, bleibt Cortisol noch etwa 24 Stunden im Körper und lässt uns häufig nicht zur Ruhe finden. Waldspaziergänge und kreative Tätigkeiten helfen, diese Zeit zu verkürzen. 

Wenn sich Adrenalin und Cortisol auf einem gesunden Level befinden, hat unser Nervensystem genügend Kapazitäten für „Wartungsarbeiten“ und Zellreparatur, Immunsystemaufbau und Bindegewebsreparatur zur Verfügung. Dafür braucht es immer wieder bewusste Auszeiten, um in einen regulierteren und somit gesünderen Zustand zu geraten. Macht mal Pause und lasst es euch gutgehen! 💚

Kati Bohnet

Kati Bohnet

Diplom-Mathematikerin, Integrative Gestalt- und Traumatherapeutin (Somatic Experiencing®), Gründerin und Leiterin des Bildungszentrums und Netzwerkes helpers circle
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